Allgemeine Reisebedingungen

1. Abschluss eines Reisevertrages
Mit Ihrer persönlichen, telefonischen oder schriftlichen Anmeldung bieten Sie uns den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Der Anmelder erklärt ausdrücklich, für die vertraglichen Verpflichtungen aller in der Anmeldung aufgeführten Personen einzustehen. Die Sitzplätze im Reisebus werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Wir behalten uns jedoch vor, Änderungen in der Sitzordnung vorzunehmen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen bestimmten Sitzplatz.

2. Bezahlung
Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung von 20 %, mindestens jedoch aber 30,00 EUR pro Person fällig. Die Restzahlung ist bis 30 Tage vor Reisebeginn zu leisten. Für Tagesfahrten sind 5,00 EUR pro Person zu entrichten bzw. der gesamte Reisepreis. Erfolgte die Anmeldung telefonisch, so ist die Anzahlung unmittelbar nach der Buchung zu tätigen, spätestens jedoch zwei Wochen danach. Kommt der Reisevertrag nicht zustande, wird die geleistete Anzahlung unverzüglich durch Ihre Buchungsstelle zurückerstattet oder bei einer Umbuchung verrechnet (siehe auch Punkt 5).

3. Leistungen
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Katalog. Die Reisen werden mit eigenen oder gemieteten Nichtraucherbussen durchgeführt. Hotel-, Orts- und Landesprospekte sowie sonstige vom Veranstalter verfasste Beschreibungen haben nur unverbindlichen Informationscharakter, wobei deren Inhalt nicht gewährleistet wird. Es gelten allein die Angaben in unserem Katalog.

4. Leistungs- und Preisänderungen
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vertraglich vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Treten Leistungsänderungen oder Abweichungen ein, die den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise erheblich verändern, so ist der Kunde berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten, es sei denn, dass ihm die Durchführung der Reise in veränderter Form zumutbar ist. Macht der Kunde von seinem Rücktrittsrecht keinen Gebrauch, so bleiben eventuelle Ansprüche auf Minderung oder Wandlung unberührt.
Sollten sich die Preisverhältnisse (zum Beispiel erhebliche Dieselpreiserhöhungen, Zuschläge von Fährgesellschaften oder Fluggesellschaften, Wechselkursänderungen, Einreisegebühren o.ä.) nach Drucklegung des Kataloges ändern, behalten wir uns vor, diese Erhöhung an den Kunden weiter zu geben. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % kann der Reisende kostenlos vom Vertrag zurücktreten. Viele unserer Gäste bevorzugen es, familiär in kleinen Gruppen zu reisen. Sollten Mindestteilnehmerzahlen unterschritten werden, prüfen wir individuell, ob wir die Durchführung der Reise trotzdem gewährleisten können. Hierzu wird ein gestaffelter Aufpreis pro Person erhoben:
bei Teilnehmerzahlen zwischen 13–16 Personen 20 EUR pro Reisegast, bei Teilnehmerzahlen zwischen 17–20 Personen 10 EUR pro Reisegast.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen
5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Die Rücktrittserklärung hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen.
Die Rücktrittskosten betragen pro Person:
bis 30 Tage vor Reiseantritt 5 %, von 29–20 Tagen vor Reiseantritt 35 %, von 19–10 Tagen vor Reiseantritt 55 %, von 9–5 Tagen vor Reiseantritt 75 %, von 4–2 Tagen vor Reiseantritt 80 %, 1 Tag vor Reiseantritt und bei Nichterscheinen bzw. Stornierung nach Reisebeginn 90 % des Reisepreises.

5.2. Bearbeitungs-, Rücktritts- und Umbuchungsgebühren sind sofort fällig. Stornogebühren werden auch fällig, falls die Reise aus einem unverschuldeten Grund (wie Krankheit, Todesfall o.ä.) abgesagt werden muss. Bei Teilnahme einer Ersatzperson bzw. Umbuchung auf ein anderes Reiseziel aus unserem Angebot entfallen die Stornogebühren. Der Reisende und die Ersatzperson haften gegenüber dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis. Wir raten Ihnen zum Abschluss einer Reiserücktrittskosten – Versicherung.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter
Der Reiseveranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
6.1. Bis zwei Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen der Mindestteilnahme von 25 Personen. Die Rücktrittserklärung wird Ihnen umgehend zugeleitet. Sie erhalten den eingezahlten Reisebetrag umgehend zurück.
6.2. Ohne Einhaltung der Frist, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis, er muss jedoch den Wert der tatsächlich ersparten Aufwendungen sowie derjenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beiträge.

7. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände
Wird die Reise infolge höherer Gewalt (z.B. durch Krieg, innere Unruhen oder Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für bereits erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Reisebeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen Mehrkosten den Reisenden zur Last.

8. Haftung des Reiseveranstalters
Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes
für eine gewissenhafte Reisevorbereitung
für die sorgfältige Auswahl der Leistungsträger
für die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen im Katalog
für die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Reiseleistungen unter
Berücksichtigung der Ortsüblichkeit sowie der geltenden Vorschriften des jeweiligen Ziellandes und -ortes.

8.1. Wir haften jedoch nicht für Leistungsstörungen bei Leistungsfremder Unternehmen, die lediglich vermittelt werden (Z.B. Ausflüge, Fahrt mit Bergbahnen, Sonderveranstaltungen usw.) bzw. bei unterschiedlichen Auffassungen der Reiseländer im Bezug auf Verpflegung, Zimmerausstattung oder Pünktlichkeit. Die Fahrzeiten unserer Busse wurden nach durchschnittlichen Vrkehrsverhältnissen festgelegt und sind ohneGewähr. Für Verspätungen und damit entstehenden Folgen und Kosten haften wir nicht. Wir haften nicht, wenn sich die Verhältnisse durch Drucklegung dieses Kataloges wesentlich ändern. Hierzu werden Sie nach Möglichkeit informiert. Änderungen der Reisestrecke oder des Programms aus technischen Gründen, höherer Gewalt sowie Änderungen durch Leistungsträger müssen dem Reiseveranstaltere grundsätzlich vorbehalten bleiben. Das Gepäck ist mit genauer Anschrift des Reisendenzu versehen. Für die Beförderung ist pro Person ein Koffer vorgesehn.Die Mitnahme des Gepäcks erfolgt auf eigene Gefahr des Reisenden, er hat auf die Ver- und Entladung besonders zu achten, da bei Verlust kein Ersatz geleistet wird, eben so nicht bei Diebstahl oder Einbruch. Es besteht keine Haftung für Gegenstände, welche durch den Reisegast während der Fahrt nicht richtig gesichert sind. Für den Transport von Rädern und Skiern entfällt die Haftung durch den Reiseveranstalter. Wir empfehlen den Abschluss einer Reisegepäckversicherung.

9. Gewährleistung
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen.
Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Der Reisende kann bei Minderleistung entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen, wenn nach fristlosen Abhilfeverlangen die Reise nicht vertragsgemäß erbracht wird.

10. Ausschluss von Ansprüchen nach Verjährung
Der Reisende ist verpflichtet, bestehende Mängel vor Ort anzuzeigen und, im Rahmen seiner Möglichkeiten, zur Behebung von Leistungsstörungen beizutragen. Ansprüche wegen nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter schriftlich geltend zu machen. Ansprüche nicht vertragsmäßiger Erbringung der Reise verjähren nach sechs Monaten nach Beendigung der Reise.

11. Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen- und Gesundheitsvorschriften
Für die Einhaltung der o. g. Vorschriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Alle Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zur Last des Reisenden, auch wenn diese Vorschriften nach Buchung geändert werden. Wir empfehlen grundsätzlich die ständige Mitnahme Ihres Personalausweises und Ihrer Unfallversicherungsdokumente. Für Reisen/Durchreisen in Nicht-EU Länder empfehlen wir zusätzlich das Mitführen Ihres Reisepasses. Bitte beachten Sie, dass die Personaldokumente noch mindestens bis 6 Monate nach Beendigung der Reise gültig sein müssen.

12. Versicherungen
Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung und ebenso einer umfassenden Reiseversicherung (Reisegepäckversicherung, Auslandskrankenversicherung) wird empfohlen. Wir beraten Sie gern.

13. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

14. Sonstige Bestimmungen
Unterbringung erfolgt, wie gebucht, im Doppel- oder Dreibettzimmer. Einzelzimmer bedürfen eines Zuschlages, der bei jeder Reise extra vermerkt ist. Bei Zwischenübernachtungen besteht kein Anspruch auf Einzelzimmer, etwaige Zahlungen hierfür werden zurückerstattet.

15. Gerichtsstand

Bei Klagen gegen den Reisveranstalter ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich dies gilt ebenso für Vollkaufleute. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisegast, ist dessen Wohnsitz maßgeblich, außer dieser wurde nach Vertragsschluss ins Ausland verlagert.